Die Band 

Mit der Volksmusik ist das ja so eine Sache: Der Eine mag sie, der Andere nicht. Mögen Sie Volksmusik? Dann sind Sie hier richtig! Mögen Sie keine? Dann erst recht! 

Im Herbst 2010 kamen Sebastian Wildgrube und Michael Seidel auf die Idee, sich endlich einmal an eine klischeefreie, handgemachte und ehrliche Verjüngung unserer einheimischen Volksmusik heranzuwagen. Zu diesem Zweck begannen sie mit drei weiteren Musikern, die erdigen und echten Elemente dieser ursprünglichen Musik aus einem volkstümelnden und schlagerunterwanderten Klang-Sud herauszudestillieren und diese mit interessanten Stilmitteln aus Rock, Pop, Jazz und Klassik zu kombinieren. Das Ergebnis dieses Prozesses war die Erfindung der "Verpopten Volks- und verfolksten Popmusik". Brezel Brass war geboren - an einem Mittwochabend im Januar 2011 irgendwann zwischen 18.30 und 22.15 Uhr und 23 Sekunden.

Was dann passierte, haben die Bandmitglieder selbst nie ganz verstanden: Ursprünglich sollte zwischen 5 und 10 mal im Jahr zur Belustigung von Freunden und Verwandten aufgespielt werden. Soweit der Plan, aber... Pustekuchen! Bereits die ersten öffentlichen Auftritte schlugen ein wie die Faust in den Brezelteig, die Mund-zu-Mund-Propaganda lief - und ehe die fünf Brezeln "Brass" sagen konnten war der Terminkalender bereits im Gründungsjahr auf über 30 Termine angewachsen, war die erste CD produziert und der erste TV Auftritt absolviert. Als nicht ganz unschuldig daran erwies sich auch die Nominierung der Band für den "Herbert-Roth-Preis 2011" in der Kategorie "Junge Gruppen".

Heute absolviert Brezel Brass pro Konzert-Saison über 70 Auftritte. Hinzu kommen immer wieder Verpflichtungen für diverse TV- und Radiosendungen. Der ersten CD folgten vier weitere Produktionen, das Equipment wurde (und wird) permanent erweitert um dem Publikum ein immer noch besseres Klangerlebnis zu garantieren. Bei allen Veränderungen bleibt die Besetzung aber konstant wie ein Fels in der Brandung:

„Brezel Brass“ – das sind Julia Seidel (Jazz- und Western-Gitarre, E-Bass, Horn), Stella-Maria Voigt (Sopran- und Altsaxophon), die Brüder Robert (Trompete, Flügelhorn) und Michael Seidel (Posaune, Bariton) sowie Sebastian Wildgrube (Kontrabass, Trompete, Steirische, Akkordeon, Cajon). Alle sind junge Musiker, die nach prägenden Kontakten mit Stadl-Feeling und Heuhaufenromantik die Volksmusik wieder volkstauglich machen wollen. Sie kombinieren die traditionelle böhmische Polka mit ein paar jazzigen Blue Notes, unterlegen das Ganze mit einer Prise Rock’n’Roll-Groove – und prägen dadurch eine Musikrichtung, von der jeder - vom Kleinkind bis zum Großvater - vielleicht endlich einmal sagen kann: 

Das ist die Volksmusik unserer Zeit.